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Presse




Anerkennungspreis für Gottmadinger Autorin!

Kulturförderkreis setzt zwischen Klassik und Hip Hop besondere Akzente

Newsletter: Anerkennungspreis für KBV-Autorin

Frankfurter Neue Presse: Grausames Spiel auf dem Ahrenshof!



Susanne Henke Storysite: "Ein schonungsloses Psychodrama"


M. Petrowsky, Erika-Mitterer-Gesellschaft, Wien:
"Dieser Roman ist anders"


See-Online: Nicht nur ein nackter Krimi


'Fabella' schreibt auf buchzeiten.blogspot.com:
Ein ungewöhnlicher Kriminalroman

Ein nicht gerade alltäglicher Krimi, der in die Tiefe geht. Er gewährt einem Einblick in die Vergangenheit, (...) und läßt einen ziemlich sprachlos zurück. Und es läßt den Mann, der einem ein bißchen herzlos vorkommt, etwas besser verstehen. (...) Obwohl es der dritte Teil einer Triologie ist, hatte ich nicht das Gefühl, ich hätte die ersten beiden Teile lesen müssen um diesen hier zu verstehen. Ulrike Blatter schafft es, einen in sich geschlossenen Roman zu schreiben, der keine Fragen offen läßt. Wer ein Freund des nicht alltäglichen Krimis ist, dem ist dieses Buch wirklich zu empfehlen.

Michael Lehmann-PapeSusanne schreibt auf buchvergleich.de:
düster und ebenso teils innerlich wie wegdriftend nutzt Ulrike Blatter ihre sprachlichen Möglichkeiten. Intensiv gezeichnete Figuren, die lebensnah gestaltet werden, tragen die Geschichte, Assoziationen und Emotionen begleiten die Geschichte, die nach ganz unten führen, da, wo sich in dreckigen Parkhäusern oder an anderen, verschwiegenen Orten kaum mehr Menschen zu nennende Gestalten finden lassen, die nur mehr nach der nächsten Drogenerleichterung gieren. Und zu jenen, die damit ihr Geschäft zu machen verstehen, Insgesamt (...) ein erfreulich anders gestrickter, andersartig erzählter und mit einem unverwechselbaren Hauptcharakter ausgestatteter Kriminalroman, der das jeweilige Lokalkolorit treffend zur Geltung bringt und das Lesen lohnt

"Vom Zwang des Schreibens"
(Interview "Montags bei Trauthmann"; Südkurier)

Susanne Henke schreibt auf LOVELY-BOOKS über 'Der Mann, der niemals töten wollte:
Sezierblick in die Seele

Harmlos beginnt der Tag für den melancholischen Kommissar Bloch. Zwar kommt er zu spät zur Dienstbesprechung, aber noch ist Zeit, sich Gedanken über die neue Kollegin zu machen. Dass die Meldung, über den von seiner Frau vermisst gemeldeten Leiter des Jugendamtes, in der Mordkommission landet, sorgt für leichte Irritation. Aber gleich darauf wird das ganze Team in Alarmbereitschaft versetzt, denn ein sechsjähriges, schwerkrankes Mädchen ist verschwunden. Die Entdeckung zweier grausam zugerichteter Leichen lässt die Hoffnung, sie lebend zu finden, mehr als optimistisch scheinen. Die Spur führt in die Schweiz, nach Bosnien und in Blochs direktes Umfeld. Spannung bis zu letzten Seite ist garantiert. Aber Ulrike Blatter bietet viel mehr als einen Krimi. Der Roman erzählt vor allem von den Folgen des in den Medien längst nicht mehr präsenten Bürgerkrieges im ehemaligen Jugowslawien. Blatters Sezierblick in die Abgründe kriegsverletzter Seelen ist schwer verdaulich, aber beeindruckend eindringlich. Was bleibt übrig von der Persönlichkeit eines Menschen, "der niemals töten wollte"? Ein sensibles Psychodrama, nicht nur für Krimifans.
Autogramme auf roten Kärtchen

Kultur im Wohnzimer

APROPOS: Keine Leiche - kein Verbrechen
(veröffentlicht am 28. Oktober 2010 auf badische-zeitung.de)


aus aktuellem Anlass: das offizielle CRIMINALE-Interview - ich wurde vorgeladen und hatte keinerlei Chance von meinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch zu machen ...


1. Wie lassen Sie Ihre Opfer am liebsten beseitigen, traditionell mit Schusswaffe und Messer, hinterlistig mit Gift oder lieber auf eine ganz besonders perfide Weise (abgeschraubte Bremsbeläge etc.)? Eher traditionell. Nimmt man nicht für einen Mord sowieso das, was gerade so zur Hand ist? Nun, manchmal ist eine Schusswaffe im Haus, manchmal der Schraubenzieher (zum Abschrauben der Bremsbeläge). Generell sind für mich die Beziehungen zwischen Täter und Opfer und der Weg zur Tat am spannendsten. Wie sich ein Konflikt aufschaukelt und wie man dann in solch eine Tat so ganz zufällig hineinschliddert. Wenn sich der Leser erschrocken wiedererkennt, bin ich zufrieden.
2. Mit welchem Tatwerkzeug arbeiten Sie selbst am liebsten (Bleistift, Kugelschreiber, Laptop)? Und wie bringen Sie sich vor der Tatausübung in Stimmung (Kaffee, Whisky, Brahms)?
Bleistift, Kaffee, Mohngebäck 3. Haben sich Familie und Freunde eigentlich nach Ausbruch Ihrer Leidenschaft von Ihnen abgewandt oder decken sie gar Ihr ruchloses Treiben?

weiterlesen unter


Hans Werner Kettenbach (Schöpfer von Kommissar Kleefisch; Friedrich-Glauser Ehrenpreis für besondere Verdienste um den deutschen Kriminalroman)
Liebe Ulrike, vergangene Nacht habe ich Dein Buch ausgelesen. Es hat mir gefallen, weil es nicht nur gut geschrieben ist, sondern auch, weil es mir ein Stück hochinteressanter Wirklichkeit vermittelt hat, das Du durch Deinen Beruf und Deine Recherchen beherrschst. Ein paarmal balancierst Du freilich hart am Rande des schwer Erträglichen. Aber ich weiß auch, dass es solche Leute gibt. Ich möchte Dir jedenfalls danken, für ein erfreuliches Lese-Erlebnis. Ich drücke Dir sämtliche Daumen zu den beiden neuen Büchern. Natürlich sind die Stoffe beide schwer, aber doch auch hochinteressant, zumal, wenn jemand wie Du darüber schreibt, der sie kennt und erfahren hat.
http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/k/kettenbach_hans_werner/biographie

Sabine Bode, Autorin von "Kriegskinder " und "Kriegsenkel" www.sabine-bode-koeln.de

Liebe Frau Blatter, Ihr Krimi, den ich Ende des Jahres las, geistert mir immer mal wieder durch den Kopf. Also war er gut. Ich finde, er hatte eine spezielle atmosphärische Dichte. Und das ermittelnde Kriegskind erinnert mich sehr an den als Kind traumatisierten Kommissar Erlendur aus den Islandkrimis von Indirason.

Caren Löwner auf www.deutsche-krimi-autoren.de

Autorin Ulrike Blatter findet mit Ihrem Erstlingswerk in Konstanz und Zürich ein Zuhause. "Die Vogelfrau" ist ausdrucksstark geschrieben, verfügt über viel Sensibilität und wird nur durch wenige Protagonisten in Szenen gesetzt. Der Leser startet in das Buch mit Kriminalhauptkommissar Erich Bloch und seiner fünfundzwanzigjährigen Tochter Eva. (...) Damit hat die Autorin gleich zu Beginn des Plots zwei Protagonisten gesetzt, die dem Leser in wechselnden Gesprächen immer wieder begegnen. Die Wege zwischen Vater und Tochter kreuzen sich, ohne dass sie es bemerken. Mit diesem Einstieg hat die Autorin ihre Hauptfigur dem Leser näher gebracht und ihn sensibilisiert für die kommenden Szenen. Der Montagmorgen beginnt für Hauptkommissar Erich Bloch und seinem Assistenten Cenk mit einem Leichenfund im Archäologischen Landesmuseum. (...) Eine Reihe von Protagonisten eignen sich für die Täterschaft, aber wo ist das Motiv für diese Tat zu suchen. Bedächtig und sachkundig führt die Autorin die Leser in die Archäologie ein und vermittelt ihm ein Grundwissen über Ausgrabungen. (...) Ab diesem Moment gönnt die Autorin ihren Lesern keine Pause mehr. Die Frage, ob es Indianer am Bodensee gibt, trifft auf die Frage wo sich Eva aufhält. Woher kommt das Amulett, dass beim Opfer gefunden wurde und welche Bedeutung haben Traumfänger?

Gönnen Sie sich eine Reise in die Vergangenheit mit Verbrechen in der Gegenwart. Beste Unterhaltung!


Aus den Schaffhauser Nachrichten:

Mörderischer Abend auf dem Rheinschiff

Wie bestellt rauschte die Polizei mit Blaulicht an der MS Munot vorbei - just zu Beginn der Feuerthaler Kriminacht.
Eine passendere Einleitung hätte sich Gemeindepräsident und Gastgeber des Abends, Werner Künzle, wahrlich nicht wünschen können.
Doch die Heldin des Anlasses war die deutsche Krimiautorin Ulrike Blatter. Stets habe sie mit Seitenblick aufs andere Ufer die Animositäten zwischen den "ruhigen, ländlichen Zürchern"und den lauten "städtischen Schaffhausern" punktgenau zu beobachten verstanden, sagte Künzle.
In die idyllische, trügerische Ruhe fällt die unstillbare Lust des Mörders beim "nixenhaften Wasser".
Langwiesen hing an Blatters Lippen. Der "Auftragsmord", wie Ulrike Blatter den Krimi mit örtlichem Bezug nannte, bescherte Blatter viele Zuhörer.

Aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Krimi: Vielversprechendes Debüt

Von Thomas Gerst
Dtsch Arztebl 2008; 105(13): A-690

Ärztinnen und Ärzte neigen mitunter dazu, auf literarische Abwege zu geraten. Nicht immer ist das Ergebnis überzeugend. Ulrike Blatters Krimidebüt dagegen ist überraschend gut. Die Sätze sind kurz und präzise. Ohne viel Umschweife entwickelt die Autorin damit ein komplexes Szenario rund um den Konstanzer Kriminalkommissar Erich Bloch. Dieser soll den Mord an Professor Hoffmann, einem Archäologen, der in seinem Dienstzimmer im Archäologischen Landesmuseum mit einer Steinzeitaxt erschlagen wurde, aufklären. Der einzige Mordzeuge ist ein hässlicher Mops – und der schweigt hartnäckig. Bei dem Fall geht es um Forschungsbetrug und obskure pseudoindianische Riten. Aber genauso geht es um Bloch, dessen Einsamkeit und Beziehungsunfähigkeit. Seine Ehe ist seit Langem gescheitert, die erwachsene Tochter ist ihm entglitten. Auch sie ist in den Mordfall verwickelt, ohne dass der Kommissar etwas davon ahnt. Vielschichtig kommt der Kriminalroman daher. Es gibt skurrile Details. Und gelegentlich fragt man sich, ob die ganze Geschichte nicht ein wenig zu „abgedreht“ ist. Aber stilsicher führt die Autorin durch den Kriminalfall und sorgt geschickt dafür, dass man solche Fragen schnell wieder vergisst. Auch der Verlag war offensichtlich von diesem Krimidebüt überzeugt – Fortsetzungen sind bereits fest eingeplant.


Aus der Badischen Zeitung vom 18.06.2008

Krimilesung – ein Fall für Frauen



Immer mehr Frauen trauen sich an das Genre Krimi heran. Liegt es daran, dass bei einem Mordfall besonders gründlich gearbeitet werden muss oder ist es die Intuition der Frau, die die Charaktere der einzelnen Personen in einem Buch fein herausarbeitet? Eine Frage, die jüngst in der Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“ in Bad Säckingen während der Krimilesung mit Autorin Ulrike Blatter so nicht gestellt und damit auch nicht beantwortet worden ist. Schade eigentlich. Denn es waren vor allem Frauen, die sich in die Welt des Vollblutkriminalisten Erich Bloch entführen lassen wollten, während die Männer die Fußball-Europameisterschaft am Bildschirm verfolgten. Genügend Zeit für die Frauen also, sich alles ganz genau erklären zu lassen. Diesen Gefallen tat Ulrike Blatter ihren Gästen dann auch. Immer wieder las sie aus ihrem zweiten Krimi „Die Vogelfrau“ besonders die Stellen, die die Person und deren Umgebung ganz genau erklären. So baute die Autorin eine Atmosphäre auf, in der der Kommissar mit seinem Partner Cenk den Mord an Professor Hoffmann aufklärte. (...) Die Zuhörerinnen hörten gespannt zu und hatten auch hin und wieder Grund zum Schmunzeln. Etwa, wenn der Kommissar über den einzigen Mordzeugen, einen Mops, sinnierte. Ein gutes Vater-Tochter-Verhältnis freilich kann der Polizist nicht aufbauen, woran seine Tochter fast zerbricht.
Susi Kanele


Aus dem Südkurier vom 15.02.2008


Kommissar Erich Bloch ermittelt

Krimi-Autorin Ulrike Blatter aus Gottmadingen mit ihrem Romandebüt "Vogelfrau"



Ulrike Blatter aus Gottmadingen versuchte sich als Krimiautorin - mit Erfolg, denn ab Februar erscheint über den Gmeiner-Verlag ihr Romandebüt "Vogelfrau: tiefgründig, ausdruckstark, fesselnd. (...) Sie wird eine ganze Serie mit sechs Bänden und dem Ermittler Erich Bloch gestalten, momentan recherchiert sie für den vierten Band.
Schon mit acht Jahren hatte das Mädchen Ulrike in Köln ein Schulheft mit der Aufschrift "Ulrikes gesammelte Werke und Gedichte. (...) Sie wäre gern Schriftstellerin geworden, jedoch war sie der Meinung, dass man das erst werden kann, wenn man etwas erlebt hat, sozusagen über seine Lebenserfahrungen berichten könne. Schreiben habe sie jedoch immer begleitet, so Blatter, mit inneren Dialogen habe sie versucht, sich die Welt zu erklären. Vor zehn Jahren erschien ihr allererstes Buch "Simons nächtliche Reisen für Kinder. Danach hat sie im Kosovo und in Bosnien gearbeitet und hat in Slowenien gelebt, schrieb Reportagen und Fachartikel in Zeitungen. 1992 hat Ulrike Blatter in der Rechtsmedizin in Zürich promoviert, kam mit Drogensüchtigen und Mördern bei der Spurensuche zusammen. Oft sei es nur eine Gratwanderung, ob man zum Opfer oder zum Täter werde, sagte sie. Eine Kurzgeschichte lieferte sie auch mit mehreren Autorinnen zu "Tödlich’s Blechle im Ariadne-Verlag. Ein Wahnsinnserlebnis war für sie die Teilnahme mit Wissenschaftlern aus Zürich an den gerichtsmedizinischen Untersuchungen eines sensationellen Fundes im Altai-Gebirge, nahe der Grenze zu China und der Mongolei: der 2500-jährigen Mumie einer Skythenprinzessin. Eine Verbindung stellte die Autorin zu ihrem Krimi mit der in Konstanz auf einem Baustellengelände gefundenen Mumie her.



Aus dem Nordkurier vom 12.9.2008 von Susanne Schulz

Eine Chance für Blochs „Seltsamsein“

Churchill schweigt. Und genießt, was ihm vors Maul kommt. Eine große Hilfe ist er damit zwar nicht, wohl aber einer der „menschlichsten“ Protagonisten in Ulrike Blatter Krimidebüt „Vogelfrau“. Bei einer Lesung am Schauplatz der Handlung im Archäologischen Landesmuseum Konstanz, erfuhr die Autorin sogar, dass es dort tatsächlich einen übergewichtigen Museumshund gebe. Zwar keinen Mops (...) wie in ihrem Buch, aber wenn das Tier mal das Zeitliche segne, vielleicht ....
So begegnen sich Fiktion und Wirklichkeit,. Überhaupt vermag die Ärztin und Autorin auf unterschiedlichste Weise Reales literarisch zu verarbeiten, seien es ihre beruflichen Erfahrungen in der Rechtsmedizin oder der Einfluss einer Landschaft. (...)
Die enge Bindung zur Natur übertrug sie auf die Figur des Mädchens Eva, Tochter des Kommissars Bloch. (...) Dieser Kommissar, bekennt Ulrike Blatter, sei ihr schon in gewisser Weise zuwider gewesen. Gemeinsam mit ihrer Lektorin habe sie sogar erwogen ihn sterben zu lassen, „aber unsere Ehemänner haben gebeten, ihm noch eine Chance zu geben.“
Auch die Reaktionen der ersten Leser (...) ermutigten sie, weitere Bloch-Krimis in Angriff zu nehmen. Der zweite soll unter dem Titel „Schnittmenge“ in den nächsten Monaten erscheinen. So gut wie fertig ist auch der dritte, dessen Handlung nach Ravensbrück führt. (...) Für die Gegenwartshandlung greift Ulrike Blatter auf ihre Erfahrung in der Arbeit mit kriegstraumatisierten Frauen aus Bosnien und dem Kosovo zurück. Und Bloch wird in jenem Band einer Frau begegnen, die seine emotionale Blockade aufzubrechen vermag. Diese Verbindung von gesellschaftskritischem Spiegelbild, zeitkritischem Kommentar und psychologischer Entwicklung ist es, was die Autorin am Krimi-Genre so schätzt. (...)



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